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| Wer stark, gesund und jung bleiben und seine Lebenszeit verlängern will, der sei mäßig in allem, atme reine Luft, treibe tägliche Hautpflege und Körperübung, halte den Kopf kalt, die Füße warm und heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arznei. Hippokrates von Kós |
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Im Fasten muß der Mensch feststoffliche Nahrung nicht verdauen, da meist nur noch Flüssigkeiten getrunken werden. Im Kranksein geschieht das selbe, der Mensch hat kein Hungergefühl und es wird nur noch flüssige Nahrung aufgenommen. Die dadurch eintretende Darmentleerung spart im Körper Energie ein, da feststoffliche Nahrung nicht mehr verdaut werden muß. Diese eingesparte Energie setzt der Körper sofort frei, um das Gleichgewicht wieder herzustellen, die Selbstheilungskräfte zu stärken und die Krankheit wieder in Gesundheit umzuwandeln. Ganz bewusst nutzt der Fastende das selbe Prinzip - die freigewordene Verdauungsenergie regt Regenerations- und Selbstheilungsprozesse an und durch das Trinken von Wasser, Tee und Säften wird das Reinigen, Entschlacken und Harmonisieren unterstützt. Im alten Griechenland hieß es: |
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